Was ist neu

Da sich die Marketing- und Markenkommunikation in den vergangenen Jahren stark verändert hat und auch weiterhin verändern wird, trägt LEADING SWISS AGENCIES mit der aktuellen Effie-Reform diesem Wandel Rechnung. Mit zehn neuen Kategorien – erstmals nach Aufgaben statt nach Branchen – eröffnen sich neue Chancen auf Gold, Silber und Bronze.

Vor allem die zunehmende Digitalisierung hat in den letzten Jahren zu einem stark erweiterten Verständnis von Kommunikation geführt. Eine Folge ist, dass sich Marketingkommunikation immer weniger als abgeschlossenes Massnahmenpaket mit definiertem Anfangs- und Endpunkt begreifen lässt. Zunehmend treten an die Stelle solcher Kampagnen empirisch-iterative Prozesse, die fortlaufend optimiert werden und komplexe Massnahmenbündel umfassen. Das Aufgabenspektrum der führenden Agenturen hat sich damit erheblich erweitert, der Fokus der Wertschöpfung hat sich hier deutlich verschoben.

LEADING SWISS AGENCIES als Ausrichter des Swiss Effie reagiert nun auf diese Veränderungen, um die führende Position des Awards auch in Zukunft zu behaupten. Dabei konnte auch auf immer wiederkehrende Kritikpunkte eingegangen werden. Neben der (Über-)Betonung der Effizienz als Erfolgsmassstab im Verhältnis zur Effektivität wurde in erster Linie die Kategorisierung des Awards nach Branchen kritisiert. Innerhalb einer Branchenkategorie würden die unterschiedlichsten Kommunikationsaufgaben und -massnahmen miteinander in Konkurrenz stehen, eine wirkliche Vergleichbarkeit der Cases sei in dieser Systematik fast nicht möglich. Dabei herrschte durchaus keine Chancengleichheit. So hatten verkaufsorientierte Kampagnen gemäss der alten Logik wegen der vergleichsweise leichteren Nachweisbarkeit der Effektivität bessere Chancen auf einen Effie als etwa langfristig angelegte Markenkommunikation. Die Branchensystematik führte zudem zu einer relativ willkürlichen Auswahl von Erfolgsgrössen (KPI), was die Vergleichbarkeit und damit letztlich die Bewertung der Cases zusätzlich erschwerte.

Die neue Form des Einreichungs- und Jurierungsprozesses soll bei diesen Fragen Abhilfe schaffen und den Award breiter und attraktiver aufstellen. Die wichtigste Neuerung stellt dabei sicherlich die neue Systematik der Kategorien dar.